Umweltschutz ist eine große Belastung

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Die Bundesregierung steht vor ihrer Klasusur – und dabei wird eine Steuerreform diskutiert werden. Der WWF fordert von der Regierung, dass sie dabei auf Klimaschutz und Ökologisierung setzt.

Im Ö1-Morgenjournal (9. Jänner 2019, 7 Uhr) hat sich Hanna Simons, Leiterin Natur- und Umweltschutz beim WWF Österreich, die Latte selbst hoch gelegt. Durch ein extrem kontraproduktives Framing. Zitat: Die ökologische Steuerreform möge „aufkommensneutral, also ohne zusätzliche Gesamt[belastung]den Ressourcenverbrauch „ver[teuer]n und gleichzeitig den Faktor Arbeit ent[last]en“.

Das Problem dabei: Völlig ohne Not wird das Erhalten unserer wesentlichen Lebensgrundlagen in einen Zusammenhang mit der Sorge vor Belastungen gebracht und als teuer geframed. Das ist faktisch nicht richtig und aus Framing-Sicht ein Eigentor: Die Chance, das Steuersystem auf Grund der Möglichkeit, Lenkungseffekte einzubauen, als wertvolle Chance zu erzählen, ist vertan.

Schade.

09. Januar 2019 von Axel Grunt
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