Khol: Gutes Framing, schlechte Perfomance

[Andreas Khol]
[strict father]
[Stärke]

Andreas Khol.
Gutes Framing, schlechte Perfomance.

Ja, warum eigentlich? Warum hat Andreas Khol so ein schlechtes Ergebnis bei der Bundespräsidentenwahl 2016 eingefahren?

Mich beschäftigt ja hier das Framing.
Und das war gut!
Starke Authoritäten gefallen Konservativen.

[Andreas Khol] als [strict father] zu framen, war bestimmt eine tadellose Entscheidung: Khol knows best, er kann „Österreich stärken“, „Erfahrung macht stark“, „Eine Stärke von mir ist sicher auch der Weitblick“,… da hat sich jemand etwas gedacht.

Konservative Werte durchdekliniert auch auf der Website: „Familie“, „Fleiss“ (sic), „Gemeinschaft“,… genau die eigene, klassische wertkonservative Gemeinde bedient.
Gratuliere!

Warum er dann trotzdem dermaßen verloren hat?
Drei schlanke Erklärungsversuche:

  • Die klassische wertkonservative WählerInnenschaft ist wohl nicht mehr größer.
  • 6 KandidatInnen – 5einhalb davon für Konservative zumindest auch wählbar (die fehlenden zwei Viertel gehen zu Van der Bellen und Hundstorfer, die für Khols Kernklientel unwählbar sind) – das kann sich nicht ausgehen.
  • und vor allem: ÖVP? Wer ist die ÖVP? Beim Wahlergebnis nach der Bundespräsidentenwahl 2016 zeigt sich ganz klar, dass die ÖVP kein relevanter Player mehr ist.

Sorry, guys!

26. April 2016 von Axel Grunt
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